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Kurztrip Fez, Marokko – Die märchenhafte Stadt oder wie lerne ich verkaufen

November 30, 2008

Samstag, 15. November 2008

Schon der Flug nach Fes ist seltsam….ein Baby mit einem unglaublichen Lungenvolumen, das es schafft auf einem 85-Minuten-Flug etwa 50 Minuten zu plärren…Unmengen von kopftuchtragenden Frauen mit riesigen Handgepäcksstücken, was die Flugbegleiterinnen zwar fast in den Suizid treibt, sie allerdings den blinden Passagier dennoch freundlich zu einem Sitzplatz bringen…und schlussendlich nach der Landung dieser Deutschmarokkaner, also eigentlich nur Marokkaner, aber den Stewardessen aufgrund des Verlustes seines (zu großen) Handgepäcks deutsche Schimpfwörter an den Kopf werfend. Durch die verschärften Einreisebestimmngen dieses Landes ist man gezwungen, ein Einreiseformular auszufüllen und sich in eine Schlange einzureihen…wo man oben erwähnten Marokkaner wieder trifft. Man unterhält sich mit diesem – schließlich ist die Wartezeit auch lange genug – und bekommt das Angebot eines großräumigen Taxis um die Distanz zum „Hotel Splendid“ gemütlicher zu überbrücken. Keine 20 Minuten auf marokkanischem Boden wird also schon gegen eine der vorher besprochenen Grundlagen „nicht mit jemandem mitgehen, der dich anquatscht“ agiert. Der inzwischen wieder besser gelaunte Marokkaner hat seinen Koffer gefunden und so wird man also zu einem Mercedes mit 350000 km gebracht. Nach einigem Hin-und-Her steigt man doch in diesen ein…hinten zu dritt, wie auch vorne…den Reisenden gelingt es schließlich nach etwa 20 Minuten im Besitz sämtlicher Organe das Taxi zu verlassen, dem Fahrer den zuvor abgemachten Preis von 120 Dirham (1 Dirham = 0,0894 EUR) zu übergeben und endlich das Hotel und nach weiteren Querelen mit dem Rezeptionisten auch die Zimmer zu betreten. Diese entsprechen durchaus westlichem Standard, werden aber dennoch nach kurzer Zeit schon wieder verlassen, was durch den wachsenden Hunger bedingt ist. Diesen stillt man dann in einem Nobelrestaurant, dessen Menüpreise sich von spanischen leider kaum unterscheiden, welches man nach Mitternacht, wenn schon nicht be-, dann doch ziemlich schlaftrunken wieder verlässt.

Von Fez08

Sonntag, 16. November 2008

Nach einem ausgiebigen marokkanischen Frühstück, dessen Bestandteil neben Kaffee, Weißbrot und Orangensaft auch weißes Erdbeerjoghurt ist, macht man sich auf den Weg in die Altstadt (Medina). Hierzu ist allerdings ein Stadtplan notwendig…welcher im Nachhinein auch nur wenig bringt denn…a) Marokko = arabisches Land –> arabische Schrift –> Ratlosigkeit und b) Medina = sehr verwinkelt –> keine genauen Angaben im Stadtplan…

Dennoch scheint es man hat aus begangenem Fehler gelernt, so wird das Angebot sich um 100 Dirham durch die Medina führen zu lassen abgelehnt. Auf dem Weg dorthin müssen allerdings noch einige Schwierigkeiten sowohl orientalischer als auch orientierungstechnischer Natur überwunden werden. Und so geschieht es, dass kurze Zeit später auch gegen das Gebot „Iss kein Obst von Ständen neben der Straße“ verstoßen wird.
Beim Eingang zur Medina angekommen, werden die Reisenden zuerst von Kindern bestürmt, was dem Keksvorrat der Vier nicht gerade zuträglich ist (vgl. Schletterer, 2004, o.O.: Die Taube im Wandel der Zeit. Biologische und historische Variationen). Geistesschwach durch diese Belagerung, begehen die Reisenden schließlich den Fehler, sich von einem „official guide“ (Zitat: „There is police, you can control me if you want“) zum Preis von 150 Dirham zu einer Führung überreden zu lassen. Was mit dem Besuch einer Koranschule beginnt, führt schließlich über eine Hausbäckerei, eine Gerberei und einen schönen Ausblick über die Altstadt von Fes zu einem Teppichproduzenten…man ahnt wie es weitergeht, glaubt allerdings dennoch an das Gute im Menschen…vergebens. Und so gelingt es dem mittlerweile besser als Teppichverkäufer betiteltem Menschen dreien der Vier einen Teppich anzudrehen. Immerhin, von anfänglichen 85 Euro konnte die Transaktionssumme auf 35 gesenkt werden. Dieses bedeutet auch das Ende des Sightseeings und so wird man vom „official guide“ wieder zum official Ausgangspunkt der Tour gebracht.

Anschließend wird der Souk etwas näher unter die Lupe genommen und des Weiteren der Besuch eines Hamams für den Abend geplant. Hierbei sei verwiesen auf Helmut von Moltke: „Der Badewärter schreitet zu einer ganz eigentümlichen Prozedur. Der ganze Körper wird gerieben und alle Muskeln gereckt und gedrückt. Der Mann kniet einem auf der Brust oder fährt mit dem Knöchel des Daumens über das Rückgrat; alle Glieder, die Finger und selbst das Genick bringt er durch eine leiche Manipulation zum Knacken. Hier sprudelt klares Wasser in Marmorbecken, und zwar nach Belieben, aus zwei Hähnen, warmes und kaltes. Mittels eines großen Quastes aus den Fasern der Palmrinde seift er seinen Mann vom Scheitel bis zur Fußsohle, Haare, Gesicht, alles ein, und mit wahrem Vergnügen gießt man sich dann das kalte Wasser über Kopf, Brust und Leib“ (gekürzt)

Mit hochroten Kopf wie selten zuvor erholt man sich kurz im Hotel, wo angefallene Schulden beglichen werden. Anschließend gibt man sich beim Kebapstand an der Ecke nicht nur köstlich nach Lampenöl schmeckenden Brot hin, sondern auch dem Film „Superman Returns“ (2006).

Montag, 17. November 2008

Am zweiten Tag der Woche (الاثنين = al-ithnayn ) wird der neuere Teil der Stadt begutachtet, unter anderem das Touristenbüro und ein Einkaufszentrum, welches die Reisenden per Taxi erreichen. Geschockt von den Preisen auf westlichem Niveau begibt man sich in anliegendes Bistro, wo der mittägliche Hunger gestillt wird, was sich in einer Rechnung von 290 Dirham niederschlägt. Doch noch fehlt ein echtes Souvenir, mal abgesehen von den Teppichen. So begibt man sich wieder Richtung Souk, wo man hofft fündig zu werden. Leider verstoßen die Vier (wieder mal) gegen die Regel mit niemandem mitzugehen, was schließlich dazu führt, dass sich sich kurze Zeit später im Gewirr des Judenviertels wiederfinden und sich nur mit 50 Dirham und einer Schachtel Marlboro den Weg in die Freiheit erkaufen können. Doch wer nun glaubt, man habe daraus gelernt, der irrt. Beim Versuch eben erlebten Adrenalinschock mit dem Genuss süßer Bäckereien wegzustecken, wird man von einer seit zwei Jahren in Marokko lebenden Deutschen angesprochen, deren Redeschwall schier unermesslich scheint. Und so passiert es, dass einer der Reisenden auf die Frage: „Wollt ihr unser Haus mal sehen?“ ohne nur eine Sekunde darüber nachzudenken mit „Ja, gerne!“ antwortet. So findet man sich bald in einer Sackgasse wieder und muss oben erwähnten Redeschwall weiter über sich ergehen lassen. Themen wie Mindestlohn, Fußballskulpturen, Hornhauttransplantationen, importiertes Katzenfutter, Schildkröten und Tierärzte, nichts davon wird ausgespart. Trotz alledem gelingt es den Reisenden vor Einbruch der Dunkelheit wieder aus den Gemäuern von Ursula zu verschwinden. Noch mal Glück gehabt.

Die darauffolgenden Versuche die Staatseinnahmen Marokkos zu erhöhen, schlagen aufgrund der mangelnden Verhandlungsbereitschaft der Verkäufer leider fehl. Da sich die Geldvorräte der Reisenden trotzdem verknappen, ist die Wahl eines geeigneten Platzes für ein Abendessen etwas schwierig. Schließlich wird man doch fündig und um 155 Dirham auch gesättigt.

Dienstag, 18. November 2008

Am letzten Tag des Marokkotrips hat man nicht viel vor. Also lässt man sich in einem völlig überteuerten McDonalds (Happymeal um 27 Dirham) nieder. Nach dem Einkauf der letzten Souvenirs wie etwas Taschen oder Arabischbüchern beschließt man noch einmal zu zuvor erwähntem Lampenöl-Grillstand zu gehen. Um vier Uhr verabschiedet man sich vom Rezeptionisten und wird wieder out of Fes City gebracht. Und am Flughafen wird von neuem versucht die Vier abzuzocken, als der Taxifahrer entgegen dem zuvor vom Hotel bekannt gegebenen Preis von 150 Dirham 200 verlangt. Da die Reisenden all ihr marokkanisches Geld bereits investiert hatten, bleibt dem Taxler allerdings keine andere Wahl, als die gebotenen 150 Dirham zu akzeptieren und beleidigt von dannen zu ziehen. Nach dem Heimflug mit einem schwedischen Piloten („Your captain today is Captain Kirk…“) ist man zurück in Spanien zwar geschockt seinen Atem zu sehen, dennoch freut man sich wieder in einem Land zu sein, in dem Erdbeerjoghurt die Farbe hat die es verdient und man noch auf anständige Art und Weise bestohlen wird.

(auch wenn ich nicht ganz unähnlich geschrieben hätte ist der schöne Text doch von Christian L., einem der Mitreisendem und meinem zum Glück nicht schnarchenden Zimmerkollegen. Man erkenne den Thomas Glavinic Stil)

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Potenzial-Matrix von Social Software in Unternehmen

August 23, 2008

Die abschließende und zusammenfassende Grafik über potenzielle Einsatzbereiche von Social Software in Unternehmen. Gegenmeinungen zu Relevanzvergabe und anderem gerne.

Jetzt noch zwei Wochen lernen, Abschlussprüfung schreiben und dann in den endenden Sommer um Farbe und Leben nachzuholen.

Die besten Tweets der 1.Twitterlesung

Juli 26, 2008

Nach langem hin und her doch geschafft die Hobnoxübertragung der ersten Twitterlesung „anschaulich darzustellen“.

War doch mal ein guter Anfang. Teils gut gelacht. Gutmenschlich und vergesslich wie ich bin die (m.M.) besten Tweets mitgeschrieben. Dank an Hobnox für die Live-Übertragung (dafür weiß ich jetzt endlich, was ihr denn so macht. Die im halben Dutzent direkt hinter den Plakatierern abgehängten und im Zimmer aufgehängten, wirklichen tollen! Plakate, tun mir im Nachhinein echt leid. Waren einfach zu schön).

„wer lacht hat Ressourcen frei“ Kosmar
(Anm. : Mann, Kosmar, wie soll man bei 10.300 Tweets und 700 Favoriten denn bitte den Originaltweet finden? Mit der Suchfunktion? Haha! welche denn? Nur gut, dass die jetzt Summize gekauft haben.)

„Kosmar ist gerade im 50. Netzwerk mein Freund geworden“

„Freunde, ist das sowas wie bei Facebook?“

„Würde gerne ein Buch schreiben aber auf meinem Tisch sitzt ein Igel“ (Ohja,)

„Werde das Gefühl nicht los, dass hier irgendwas faul ist, achja ich“ (Ohja #2)

„Moin, ein Developer steht verdächtig lange vor der Kaffeemaschine, ich hoffentlich installiert der da kein Linux bloß der spielt nicht Tetris@spox (Anm.: oder Defender of the Favicon. Aus Microlearning wird Microgaming)

„Heißt James Bond in Rumänien eigentlich 007Bürgen?“

„Heute beim Chinesen Free Tibet auf die Serviette gekritzelt“ (! haha! danke, sehr geil)

„Leztenendes zählt der Anfang“

„Eine Idee ist nicht verantwortlich für die Menschen die sie unterstützen“

„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets den Wecker stellt und nie das Aufstehen schafft”“ (@mspro)

„Eine Idee ist nicht verantwortlich für die Menschen die sie unterstützen“

„am Schreibtisch eingeschlafen, von Google naps geträumt“

„kommt ein Dichter zum Schuster, mein Versmaß ist kaputt“ (Anm. Also ich fand den kreativ)

„So ein Sportschufachgeschäft setzt auch hauptsächlich auf Laufkundschaft“ (Anm. Wieder mal Frank L. )

„Bin jetzt Bügelprofi, nächste Woche meld ich mich beim Ironman an“.

„ich erledige Dinge mittlerweile nicht mehr einfach mit Links, sondern mit Hyperlinks“ frank l. (aka frank93) (der hat´s dran, ich mag ihn)

„Heute bin ich Zucker, liegt wohl am Magnesiummangel“ (Nicht verstanden, .. war aber nicht an der Bar)

„Höre zwei Tauben beim vögeln zu“ (so, jetzt adde ich ihn mal)

„Seit ich groß bin, will ich Lebensabschnittsgefährder werden (… und lösch dafür wen anderen)

„Esse ein Eis, bin lecker“ (is doch genial)

„andere Mütter sind auch schöne Töchter“ (ich glaube man erkennt eine leichte Tendenz meines Humors

„du siehst so aus als könnte ich nen Drink vertragen“ (den bring ich am Wochenende)

„ich habe meine Jugend in der Hausbesitzerszene verbracht“ (Mr. Wortspiel, bitte mehr, ich folge dir jetzt)

Zusammenfassend: „by @andI611: der @frank93 allein hätte völlig ausgereicht twitterlesung “
„da will man offline twittern, dann ist der Stift down. wie in echt. respekt“ (daumen hoch zum offline Tweet

Nettes Event. Die Papiertweetidee war gut. Das twitteratische Quartett war zwar sehr eloquent, aber leider etwas zu lang (merkt man auch am Applaus).  Sixtus vs. Sascha „niveautesque“ unnötig. Wie wäre es in Zukunft als passend gedachte Tweets mit #Twitterlesung zu versehen, damit ihr nicht mehr so lange suchen müsst? Gerne wieder.

Update: Hobnox hat ein schönes zusammenfassendes Video online gestellt

„twitter ist die Beschraenkung auf das absolut Unnotwendige“ @Franz Kratochvil
„Twitter ist der Beweis das man auch mit wenigen Zeichen nicht das geringste sagen kann.“ @Timm

Kreativspam

Juli 20, 2008

das stand

„Ein Huhn verspürte große Lust,

unter den Federn in der Brust,

aus Liebe dem Freund, einem Hahn, zu schreiben, er solle nicht länger in Düsseldorf bleiben, er solle doch lieber nach Tuttlingen eilen und dort mir ihr die Stange teilen.

–(URL rausgeschnitten)–

Das stand in dem Brief,

wir müssen noch sagen, es fehlte ihr

gar nichts, außer an Briefpapier.

Da schrieb sie ganz deutlich mit Blei

den Liebesbrief auf ein Hühnerei.


Jetzt noch mit Marke bekleben

und auf dem Postamt abgeben.

Da knallte der Postmann den Stempel auf’s Ei, da war sie vorbei – die Liebelei.

Ja so ist es manchmal im Leben“

Das war ein Gedicht, welches heute in meinem Posteingang landete. Jeden Tag bekomm ich sowas und ich  möchte echt wissen welcher Dienst meine eMail-Adresse weiterverkauft hat an diese Erotikindustrie-Spammer. Ich würde mich bei ihm bedanken. Ist doch geil so ein Spam. Ich lese das total gerne. Ganz im Gegensatz zu den „Blaues Wunder in Pillenformat“-Mails die sofort gelöscht werden wenn sie den durch den Spamfilter einer meiner fünf eMail-adressen kommen.

Ich finde die Texte so kreativ, dass ich seitdem einen ganz anderen Bezug zu Spam hab. Mir ist bewußt geworden, das da schlechte unkreative und eben einen jobbrauchenden Hobbypoeten Menschen dahinter stecken. Zweitere Spezies leider zu wenig. Diese raren aber aufheiternden Mails haben bei mir bereits einen eigenen Ablageplatz. Am 19.8 ist es genau ein Jahr seit dem der Ordner „kreativspam“ mit seiner ersten, ganz anderen Spamvariante gefüllt worden ist. Eine zierliche Waldfee suchte damals ihren Prinzen.

Zierliche Waldfee

hat genug davon allein durch die Wälder zu streifen drum sucht sie Dich um gemeinsam die Natur zu geniessen, zu träumen, zu Lieben, lachen, tanzen, reden auch gemeinsam mal schweigen, glücklich sein und und und Jeden Tag so erleben wie er ist nämlich schön 🙂 Wenn Du die Natur liebst, Sinn für Sinnlichkeit und alles Schöne hast, ehrlich bist, gerne geniesst, kein Langweiler bist, Verständnis mitbringst (auf keinen Fall abgehoben oder so), Gespräche mit Tiefgang magst, eine sinnliche Frau verkraften kannst darfst auch gerne Kinder haben dann freu ich mich bald von Dir zu lesen und vielleicht auch sehen Bis bald –(Ätsch, wieder die URL gelöscht. Bloß keine Werbung dafür machen)– P.S.

Würde mich selber auch gerne wieder mal verzaubern lassen, wer weiss, vielleicht von Dir? Deswegen versuche ich mal mein Glück auf diesem Weg.“

Das liest sich doch wirklich schön. Wer schreibt sowas? Und vor allem wie gestaltet man eine Stellenanzeige um Leute zu finden die solchen Spam produzieren? So etwa: „elektronisches Verteilungszentrum mit weltweiter Kundenbasis sucht kreative Schreiber/in für unsere vielfältige Produktvermarktungen. Wir bringen Menschen zusammen. Potent(iell) sind sie der richtige für diesen Job.“?

Bin ich der einzige der sowas bekommt? Jeden den ich gefragt hab kennt nur die „P0t3nzwUnD3r“-Mail. Warum bekomme ich das? Wer schreibt das? Und soll ich nicht gleich einen Kreativspam-blog aufmachen um diese Poesie zu teilen?

251 solcher Meldungen habe ich gelesen, beschmunzelt und in den Kreeativspam-ordner einsortiert. Auf den Link hab ich erst  ziemlich spät einmal geklickt in der Hoffnung eine Kreativabteilung hinter diesem genialen Coup als Urheber auszumachen. Vergeblich. Wenigstens war die Seite nicht all zu freizügig, sondern verfolgte weiterhin die „bin arme, normale Frau ohne viel Webkenntnisse die es wirklich nur gut meint“-Strategie.

Solche TExt können doch nicht automatisch erstllt werden, oder? Auch deutet nichts darauf hin, das ganze abgeschrieben zu haben. Muss wohl wirklich eine hübsche, feeenhafte, total perfekte, alles könnende Traumfrau dahinter sitzen. Einmal hab ich auch schon zurückgeschrieben. Hielt mich aber wohl weniger attraktiv.

Einen ganzen Tag und Raum habe ich diesem Thema bereits gewidmet. Bei der letzten WG-Party habe ich den Vorraum mit über 50 solcher eMail-Ausdrucke „verziert“. Partymotto war „es wird heiß“, da passen solche „heißen Ansagen“. Jemand sollte daraus wirklich eine professionelle Ausstellung machen. Die kleine Spam-Vernissage kam bereits gut an. Nur noch eins fehlt – der/die Autorin. Von mir aus kann er – wobei meine Traumfrau doch eher eine „sie“ ist- auch die neue Generation von Spam (2.0) repräsentieren. Hauptsache wir erfahren wer dahinter steckt. Deshalb:

LLiebe (s)Pam,
ich liebe deine Worte,
deine eloquent gezauberten Fantasienwelten,
deine bezauberde Art Dinge positiv und voller Freude darzustellen,
dein Lachen, das ich mir gut vorstellen kann,
dein Haar, das ich gern streicheln würde.

Du faszinierst mich.
Du bist mein süßer Traum,
von dem ich seit je her Träume,

der mich aufmunter und mir Kraft gibt den Alltag zu überstehen.
Du bist es die ich kennenlernen will.

Wie bist du (so)?
Wo bist du (meist)?

Wer bist du ?

Wie lerne ich dich kennen?

Und vor allem,
wie sah die Stellenbeschreibung für diesen verdammten Job aus ? 🙂

Melde dich,

sonst setz ich dich auf den (s)Pam-Filter, dann kannst du schauen wo du bleibst (unter all den unkreativen, blaue Pillenverkaufenden Triebtätern. Ha! ich bin der einzige der dich liebt. Komm zu mir)

Dein größter

Fan
http://kreativspam.wordpress.com

Barcelona, Berlin oder Bayern? Hamburg!

Juli 18, 2008

Wenn ich jetzt grad nicht in Bayern (Passau) wohnen würde und ab November nicht in Barcelona wäre, würde ich wohl nach Berlin ziehen. Die Stadt ist die (Vor)letzte deutsche Macher-Bastion die mir Sympathie und Anziehungskraft abgewinnen kann. Aber ne, noch mehr reizt mich dann Hamburg. Liegt wohl an den bisher nur äußerst positiv in Erinnerung gebliebenen Erfahrungen damit. Gut, beim ersten mal war es dunkel, kalt und es hat geregnet. War eben Winter und ich war müde. Kommt schon mal vor. War trotzdem gut. Beim zweiten mal war´s schon viel besser. Und beim dritten Mal war das StartUp-Weekend und überhaupt ein sehr gelungenes Wochenende. Nicht nicht nur wegen dem kleinen, feinen, freundlichen, günstigen Pacific-Hotel, in dessen Oberetage (und meinem Zimmer (und Bett!)) Paul McCarthny und die restliche Beatles Truppe gehaust und gerockt (waren das nicht eher „Pop“per?) haben. Damals als es den Stardust Club und überhaupt mehr Kunst, Kultur und Musiker gab. Nehmt euch mal ein Vorbild an den Amis, den ist eine Musikausbildung für ihr Kind ganz wichtig. Ebenso Sport (in Schule & Uni). Und Entrepreneurship. Und „pink thinken“. Und auch mal Fehler machen dürfen und neues ausprobieren. Technik ist da hipper. Wobei ich lieber wie in Barcelona richtig mit richtigen Menschen an richtigen Plätzen „socialize“ statt mich mit „stupsen“, „gruscheln“ und öffentlichen Kommentareinträgen einen Freundeskreis aufzubauen. Social Life statt Social Software. (That´s really real, oider! Bam!). Ich hoffe und glaube, dass dieses Mitmach-Web uns wieder mehr raus unter richtige Menschen aus Fleisch und Blut, statt Pixel und Bits, bringt. Wie in Barcelona. Oder Hamburg. Davon wollte ich ja eigentlich erzählen.

Ich war dann glaub ich insgesamt also vier mal in Hamburg. Das letzte mal mit meinem (Arbeits-)Partner, (guten) Freund und Kollegen David G. aus B. . Damals haben wir mit den sympathischen Jungs von SixGroups gesprochen, deren Erstkontakt sich übrigens in einem beispielhaften und als Musterbeispiel geltenden Elevator Pitch, nach dem StartUp Weekend ergeben hat. Nur kurz: Ich steig in Lift ein. T.P. auch. Ein, zwei Sätze, dann die Frage ob er zufällig Richtung U-Bahnstation fährt, wo ich meine MFG erreichen muss. Er: Nein, fährt mich aber trotzdem hin und fragt mich auf 2 Minuten Fahrt was ich mache und was ich machen will. Einige Wochen später machen wirs. (siehe oben). Das wars. Die Treff ich heute OpenSpace auch wieder. Ach da seh ich sein Bild ja auch schon.

Jedenfalls schein ich jetzt schon/erst zum 5. mal in Hamburg zu sein. Zwar bei Regen diesmal aber egal. Diese Stadt macht allein durchs Nummernschuld (HaHa!) gute Laune.

Gerade am OpenSpace angekommen und getwittert, äh, ich glaub ich muss hier trillern sagen.

bühss Moin, Bin ich denn (schon)drin! Landing on Planet Earth. OpenSpace HH CoreMedia. erstes Namensschild ergattert. HH ist dolle. 24h auf Beinen

.

Buffet eröffnet. Post (ab)geschlossen. Jái FAIM.

WGs in Wien, Barcelona und Deutschland

Juni 11, 2008

Wohnungen in Wien, Barcelona und Deutschland


Hier findest du eine zusammengestellte Liste an Wohnbörsen nach Städten sortiert. Es empfiehlt sich jedoch auch die Wohnungsplattformen anderer Städte und Länder zu durchsuchen, da diese oft überregionale Kategorien haben in denen ebenfalls viele Treffer zu finden sind. Hinterlass ein Kommentar wenn es dir geholfen hat oder du Ergänzungen hast. Diesen Artikel als PDF herunterladen

Wien (S. 2)
Barcelona (S. 4)
Deutschland und mehr (S.6)

Viel Erfolg bei Wohnungssuche.

Björn, 11.Juni 2008


Und auf allen relevanten Plattformen:
http://www.meinvz.net/Profile/89fbe49ad7dcd314
https://uehss.wordpress.com
https://www.xing.com/profile/bjoern_uehss
http://www.linkedin.com/in/bjoernuehss
http://www.facebook.com/profile.php?id=538660254
www.myspace.com/uehss
https://twitter.com/faiM
http://www.last.fm/user/faimone/
http://hospitalityclub.org/
http://www.couchsurfing.com/profile.html?id=LISL5F


WGs in Wien

http://www.jobwohnen.at/ (bekannteste Seite in Österreich)
http://www.wg-gesucht.de/ -> Wien Bereich (vgl. auch andere dt. Plattformen) http://www.flohmarkt.at (sehr groß)
http://wien.kijiji.at/ (auf Kijiji gibt’s alles und jedes Land/Stadt)
http://www.studenteninserate.at
http://wohnen.career.at: Wohnungsbörse mit umfangreichen Suchmöglichkeiten (Bezirk, Größe, Preis, Ausstattung).


„Internetadressen:

http://wohnen.career.at: Wohnungsbörse mit umfangreichen Suchmöglichkeiten (Bezirk, Größe, Preis, Ausstattung). Kostenlose Nutzung, hauptsächlich WG-Zimmer im Angebot

www.zwischenmiete.de: Deutsche Plattform, die allerdings auch Wohnungen / Zimmer in Wien im Angebot hat. Gut: Kostenlose Nutzung, viele über einen kurzen Zeitraum zu mietende Objekte. Relativ günstige Angebote, meist mehr oder weniger komplett möbliert, Schlecht: Auswahl und Aktualität nicht besonders hoch.

www.jobwohnen.at: Sehr großes Angebot an verschiedensten Wohnungen / Zimmern. Gut: Man kann auch Suchanzeigen aufgeben, kostenlose Nutzung

www.secondhand-flohmarkt.at: Riesige Börse für alles mögliche, auch mit relativ großem Angebot an Wohnungen und Studentenzimmern. Gut: Kostenlose Nutzung, man kann auch Suchanzeigen aufgeben, Schlecht: Suchanzeigen überwiegen

www.easyroommate.com: Weltweite Mitbewohnervermittlung, auch mit Angeboten in Wien. Gut: Viele Fotos, genaue Beschreibung der Mitbewohner. Schlecht: Nicht kostenfrei, manchmal etwas dubios

Andere Adressen:

Der Österreichische Austauschdienst ÖAD vermittelt Zimmer in Studentenwohnheimen, auch an Praktikanten. Habe selber nicht versucht, aber von Freunden gehört, die so an eine günstige Wohnung gekommen sind. Infos unter

www.oead.ac.at, Telefon +43 1 427728101.

Es gibt neben den Wohnheimen auch noch diverse „Studentenpensionen“, meist relativ zentral gelegen und vergleichsweise günstig. Man hat i.d.R. ein eigenes Zimmer mit Bad und teilt sich Gemeinschaftseinrichtungen.

Tips für die Wohnungssuche:

Besser zu früh mit Suchen anfangen als zu spät ! Es ist relativ schwierig, für nur fünf Monate oder kürzer etwas zu finden, die meisten wollen eher langfristig vermieten.

Wenn es vom Aufwand her geht, ist es sicher sinnvoll, für einige Tage zur Wohnungssuche nach Wien zu kommen:

Gerade bei WG-Zimmern und für die meisten Wohnungen wollen die Vermieter einen Besichtigungs- oder Vorstellungstermin. Außerdem ist die Auswahl natürlich ungleich größer als via Internet (Zeitungen, schwarzes Brett an der Uni…)

Oder man geht das Risiko ein, ein paar Tage früher zum Praktikum anzureisen, für ein paar Nächte in der JHB zu bleiben und kurzfristig was vor Ort zu suchen.

Die Verbindungen mit den Öffis sind meiner Meinung nach recht gut und einigermaßen günstig– selbst nachts (auch Taxis sind nicht übermäßig teuer). Von daher muss es nicht unbedingt eine Wohnung mitten im Zentrum sein, was natürlich Geld spart.

Torsten Eser, Februar 2006“ (kusiver Text vollständig übernommen von Torsten Eser,danke!)


WGs in Barcelona

http://ww.loquo.com (bekannteste Seite in Barcelona)

http://www.bcn.es/ciaj

www.barcelona-metropolitan.com

http://www.habitatgejove.com

http://www.lodgingbarcelona.com (teuer)

http://www.barcelonaconnect.com/Accommodation/?langId=4 (gute Tipps)

http://www.speakeasybcn.com/spanishtips/ (Tips +wichtige Wörter)

http://www.zwischenmiete.de/angebote_lesen.php?stadt=E%3A%20Barcelona

http://www.studenten-wg.de/angebote_lesen.html?stadt=E%3A+Barcelona

http://www.xbarcelona.com/d_accomodation.htm (Tipps und weitere Quellen)

www.pisobarcelona.com (Makler)
www.bcneb.com (Makler)


Ansonsten vor Ort

-Am besten durch Stadt gehen und selbst vor Clubs, Aushängen Wohnung suchen oder selbst Wohnungssuche ausschreiben.

Metropolitan Magazin (findet sich in englischen Bars)

Youth Information Centre (wird auch CIAJ /Centre d’Informació i Assessorament per a Joves/genannt) nach. Adresse: Calle Ferran 32 (U-Bahn Liceu). Dort findest du auch ein Notizbrett speziell für freie Arbeitsstellen und andere Sachen. Und vergiss nicht, auf die Zeit zu achten. Du musst damit rechnen, dass es dort im Frühling und Herbst stark überfüllt sein wird, also geh frühzeitig hin.

-Besuche die Barcelona Universität auf dem Plaza Universidad, in der Nähe vom Placa Catalunya und schau dich auf ihrem Infoaushang um. In den hecktischen Jahreszeiten werden diese Aushänge alle paar Tage erneuert, daher kannst du davon ausgehen, dass sie normalerweise aktuell sind.

– Besuche das International House auf dem Calle Trafalgar 14, wo viele Studenten Wohnungen vermieten. Dort findest du auch Aushänge für freie Arbeitsstellen.



Gehe von einer Miete, so um die 150-200 Euros im Monat für das billigste Zimmer aus. Etwas gehobenere Qualität (nett!) kostet ungefähr 250-300 Euro im Monat. Alles was darüber hinausgeht, kann als teuer bezeichnet werden.
Hab diesen Text selbst von irgendwo übernommen.

Meiner Erfahrung nach kann man bei 10-15 m² Zimmern immer zwischen 300-400 Euro rechnen. Vielleicht ist es für Leute die sich auskennen in Barcelona billiger.


Deutschland und weitere

http://www.wg-gesucht.de (beste Seite!)
http://www.zwischenmiete.de/
http://www.studenten-wg.de/
http://www.studenten-wohnung.de/
http://www.wohnung.net/
http://www.wohnungsboerse.net/
http://www.studentenwohnungsboerse.de/
http://www.immobilienscout24.de/
http://www.wohnanzeiger.de/
http://www.stadt-hof.org/immo/tabelle_miete.php3?sort=miete&such_ang=a
http://www.wohnpool.de/
http://www.studenten-wohnung.de/
http://www.prooms.com/de/suche

freies WG Zimmer ab Juli in Wien

Juni 7, 2008

freies WG Zimmer ab Juli

Zimmer

Ein sonniges, separat begehbares 15 m² Zimmer mit Blick auf Innenhof.

Schrank, Schreibtisch, Bett, Stuhl und eine hässliche Rollade/Jalousie lass ich da (keine Ablöse)

Wohnung

– 4er WG, im 1.Stock. (2 Studentinnen, 1 Student, + DU?) mit insg. 110 m² mit
– zwei Badezimmer, eins mit riesiger Badewanne; separate Toilette
– weitläufiger Vorzimmer
– große, gemütliche und vollausgestattete Wohn/Küche mit Couch, Fernseher, CD-Spieler, DVD-Player, Geschirrspüler,

Waschmaschine vorhanden

Umgebung/Lage

Sehr gute Lage: öffentliche Verkehrsmittel (U4, U6, 6, 18, 12a, mehrere Nachtbusse usw.)
– direkt am Margaretengürtel
­- Freizeitanlagen mit Basketball, Beachvolleyball und Fußballmöglichkeit zum sporteln
– Bruno-Kreisky-Park in der Nähe
– Einkaufsmöglichkeiten vorhanden ( Billa, Hofer, Burger King & Co.)

Konditionen

300 € Miete inkl. aller Nebenkosten
+ 12 € Internet-flatrate (falls gewünscht)
Keine Haustiere
Kaution (3 Monatsmieten)


Bitte meldet euch bei Haithao:

0043 (0) 664 928 50 73 oder per eMail an redoc@gmx.at


If you need a description in English just call or mail me.

Gefange Tanzen Songs nach

Mai 25, 2008

YouTube hält bei Laune. Alleine oder mit abends mit mehreren Leuten. So etwa auch dieses Video, bei dem Gefangene Michael Jackson´s „Thriller“ sehr schön vortanzen.

Der entsprechende englische Wikipedia-Artikel bringt interessante Fakten und Zitate zum Vorschein.

Etwa dieses:

Garcia is currently teaching the inmates Together In Electric Dreams, which will be presented to his sister, the provincial governor Gwendolyn Garcia, on her birthday in October

Ein besseres Geburtstagsgeschenk fällt Mr. Garcia wohl nicht ein.

Scheint aber ein witziges Kerlchen zu sein

various inmates praising Byron Garcia, the founder of the initiative – many of whom had tattoos praising Mr Garcia. However, it also featured an anonymous ex-inmate who claimed Mr Garcia employs certain prisoners to beat prisoners who refuse to dance. Garcia was filmed in the documentary holding an American M4 Carbine, saying „This is an M16 M4 rifle, and it can make people dance“, before aiming the gun at the cameraman.

und die Insassen mögen ihn scheinbar auch

Klingt eigentlich nach einem sinnvollen Ansatz

dance actually is happening and it has proven to be an effective tool for transforming extremely negative people into positive individuals.

Flashmob Freezing Video Wien Stephansplatz – 22.Mai 2008

Mai 24, 2008

Am Fronleichnam-Donnerstag hab ich endlich die Möglichkeit gehabt bei einem Flashmob mitzumachen. Ich wußte seit einiger Zeit, dass es einige davon in Wien gibt. Bisher leider nie davon erfahren. Spitzen Aktion.
Hier eins der Videos. Leider ist es etwas verwackelt.

Flashmob Freeze May08 Vienna from http://soundblog.at on Vimeo.

Die offizielle Wien FlashMob-Gruppe auf Facebook gibt´s hier. Einer aus meinem Heimatland hat ein Flashmob Manifesto verfasst, welches ich so für sehr annehmbar halte. Die Grenzen eines Flashmobs sollten beginnen, wenn unbeteiligte direkt miteinbezogen und darunter leiden könnten. Von Poolparties, Wasserschlachten oder U/Straßenbahn-Parties bei denen die Umgebung demoliert hinterlassen wird, halte ich ebensowenig, wie Passanten durch als Crowdsurfer durch die Luft zu werfen. Zombieverleidungen Nachts können vor allem Kindern ziemlich Angst machen. Auf jeden Fall bringt es frischen Wind in den Alltag für die Beteiligten wie auch die Touristen & Co. Life´s for living. Peace.

Datenschutz animiert erklärt – Panopti.com

Dezember 27, 2007

Per eMail von einer Freundin gerade einen Link bekommen der anhand eines Tages von Paul verdeutlicht wo Datenschutz uns tagtäglich betrifft.

http://panopti.com.onreact.com/swf/index.htm